EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola ermuntert die Bundesregierung, Führungsstärke bei der Unterstützung der Ukraine zu zeigen. "Ich fordere von Deutschland, Führungsstärke zu zeigen", sagt Metsola der Augsburger Allgemeinen. Die Ukraine brauche noch mehr Solidarität. Das sei schwierig und jedes Land habe seine eigenen Realitäten, räumt Metsola ein. Trotzdem fordere sie "Führungsstärke in Europa und Politiker, die die Führungsrolle ausfüllen". Dies geschehe seit dem russischen Angriff auf die Ukraine vor allem im Osten der EU.
"Die Staaten müssen gemeinsam handeln. Aber ich erlebe, dass die Staats- und Regierungschefs da pragmatisch sind", sagt Metsola. Sie wolle, dass die Regierungschefs der europäischen Länder nicht nur über Demokratie redeten, sondern sie auch zeigten, sagte die maltesische Christdemokratin. "Dass sie nicht nur über Solidarität sprechen, sondern sie auch demonstrieren."