Letztes Update:
20220921020112

00:27
21.09.2022
Vor einer möglichen Annexion des ukrainischen Gebiets Cherson durch Russland appelliert die von Moskau eingesetzte Besatzungsverwaltung an Präsident Wladimir Putin. Der Kremlchef solle einen Beitritt der Region zu Russland unterstützen, schreibt Verwaltungschef Wladimir Saldo in einem Beitrag auf Telegram. Er spricht von einer "Entscheidung der Bürger des Gebiets Cherson für Selbstbestimmung und den Beitritt zur Russischen Föderation".

Unsere Position ändert sich nicht durch Lärm oder irgendwelche Ankündigungen. Wir verteidigen die Ukraine, wir befreien unser Land, und wir zeigen vor allem keinerlei Schwäche. 23:44
20.09.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagiert mit demonstrativer Gelassenheit auf die Ankündigung von Scheinreferenden zum Anschluss besetzter Gebiete seines Landes an Russland.

23:31
20.09.2022
Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, wirbt dafür, der Ukraine auch Kampfpanzer zu liefern. "Die Bilder aus den befreiten Gebieten der Ukraine sind schrecklich. Die russischen Soldaten haben dort systematisch Kriegsverbrechen begangen", sagt er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Wir müssen die ukrainischen Streitkräfte jetzt nach Kräften unterstützen, damit sie ihr Land zurückerobern können und das Leiden der Menschen beenden. Dazu gehören auch schwere Waffen, gerade auch Kampfpanzer, die die Ukrainer jetzt benötigen."
Natürlich solle Deutschland nicht allein liefern, sagt Heusgen weiter. Es solle sich vielmehr zusammentun mit den Ländern, die zum Beispiel über den Leopard-Panzer verfügten. Die Länder könnten nach seinen Worten gemeinsam ausbilden, liefern und für die Instandhaltung sorgen. Heusgen meint: "Deutschland stünde es gut an, dabei die Führung zu übernehmen."

23:22
20.09.2022
Die Union will das umstrittene Thema der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine im Bundestag zur Abstimmung stellen. Der Antrag mit dem Titel "Frieden und Freiheit in Europa verteidigen - Ukraine jetzt entschlossen mit schweren Waffen unterstützen" liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Laut der Tagesordnung des Bundestags war zunächst unklar, ob über den Antrag nach der Debatte am Donnerstag direkt abgestimmt oder er zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen werden soll.
In dem Antrag der Oppositionsfraktion heißt es: "Als wirtschaftlich stärkste europäische Nation muss Deutschland jetzt Führungsverantwortung übernehmen und schwere Waffensysteme – auch aus Beständen der Bundeswehr – an die Ukraine liefern und die notwendige Ausbildung durchführen." Vor allem jene Kampf- und Schützenpanzer aus Beständen der Industrie, die schnell verfügbar seien, müssten beschleunigt an die Ukraine geliefert werden.

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