Verteidigungsminister Pistorius bekräftigt vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz seine
Forderung nach einer milliardenschweren Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Er werde alle Anstrengungen unternehmen, um über das Ziel von zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes hinauszugehen, sagt der SPD-Politiker.
"Das wird in der Koalition natürlich noch zu verabreden sein. Aber klar muss jedem sein:
Nur mit knapp zwei Prozent werden die Aufgaben nicht zu erfüllen sein, die vor uns liegen", sagt der SPD-Politiker. Er führte Bündnis- und Landesverteidigung sowie internationale Einsätze an. "Das alles wird Geld kosten, und wir alle sind uns einig:
Jeder von uns würde lieber mehr Geld für andere Dinge ausgeben. Aber die Realität ist so, wie sie ist."