Letztes Update:
20230218111808

06:44
18.02.2023
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnt weiterhin vor der Gefahr eines Atomunfalls in der Ukraine. Das stark erhöhte Risiko eines nuklearen Unfalls mit erheblichen Folgen bestehe fort, solange der Krieg dauere, sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini der Deutschen Presse-Agentur. "Ein Jahr nach Beginn des Angriffskrieges scheint diese Gefahr schon wieder in den Hintergrund des öffentlichen Bewusstseins zu rücken."
Unter anderem besorge sie der Risikofaktor Stromversorgung. "Der Strom ist unbedingt für den sicheren Betrieb erforderlich", sagte Paulini. Es sei möglich, dass es durch Kampfhandlungen erneut zu Problemen bei der Stromversorgung kerntechnischer Anlagen komme.

05:40
18.02.2023
Angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und einstiger mutmaßlicher Anschlagspläne von "Reichsbürgern" schult die Bundeswehr verstärkt Soldaten mit Blick auf Verschwörungsmythen und Propaganda. "Von Verschwörungstheorien und Desinformationen zum Beispiel aus Russland können große Gefahren ausgehen", sagt der Kommandeur des Zentrums Innere Führung in Koblenz, Markus Kurczyk, der Deutschen Presse-Agentur. "Wir müssen in diese Themen rein, wir müssen hier die Soldatinnen und Soldaten sensibilisieren."
Der 58 Jahre alte Generalmajor erklärte kurz vor dem ersten Jahrestag des russischen Angriffs in der Ukraine am 24. Februar: "Wir erleben auch bei ihnen das Risiko, in falschen Informationsblasen des Internets gefangen zu sein." Mit Medientraining würden Soldaten darin geschult, Nachrichten und Behauptungen zu hinterfragen und mit anderen, gesicherten Informationen zu ergänzen.

03:02
18.02.2023
Der britische Premierminister Rishi Sunak will auf der Münchner Sicherheitskonferenz für verstärkte Hilfen für die Ukraine werben. Es gehe nicht nur um einen Sieg der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland, sondern auch darum, den Frieden zu gewinnen, werde Sunak in seiner Rede sagen, kündigt Downing Street an. Dafür sei eine Stärkung des Völkerrechts nötig. Sunak wolle sich zudem für eine neue Nato-Charta einsetzen, um die Ukraine vor einer künftigen russischen Aggression zu schützen - und ihr die Unterstützung zuzusichern, die sie langfristig brauche.
"Was in diesem Krieg auf dem Spiel steht, ist größer als die Sicherheit und Souveränität einer Nation", werde Sunak nach Angaben aus dessen Regierungssitz sagen. "Es geht um die Sicherheit und Souveränität jeder Nation." Der russische Angriff vor knapp einem Jahr sowie Moskaus "abscheuliche Kriegsverbrechen und seine unverantwortliche nukleare Rhetorik" seien eine umfassende Bedrohung für alles, "woran wir glauben", zitiert Downing Street weiter aus dem Redemanuskript.

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