UPDATE | Nach Warnungen vor möglichen Waffenlieferungen Chinas an Russland wirft Peking den USA vor, Desinformationen zu verbreiten. "Wir fordern die US-Seite auf, ernsthaft darüber nachzudenken, was sie selbst getan hat und etwas Konkreteres zu tun, um die Situation zu entschärfen und Friedensgespräche zu fördern", sagt ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums. Die USA sollten aufhören, andere zu beschuldigen. Washington, das selbst seit Beginn des Krieges ununterbrochen Waffen geliefert habe, sei nicht in der Position, Forderungen zu stellen oder Druck auf China auszuüben.
Zuvor hatten sich die USA besorgt über mögliche Lieferungen gezeigt. Außenminister Antony Blinken berichtete im Fernsehsender CBS von Informationen, wonach China "in Erwägung zieht, tödliche Unterstützung" an Russland zu liefern. Auf Nachfrage, was er damit meine, antwortete Blinken: "Waffen, in erster Linie Waffen." Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn warnt indes vor einer Zuspitzung des Krieges durch chinesische Waffenlieferungen. "Das wäre eine Wende - und nicht zum Guten", sagt Asselborn im Deutschlandfunk.