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11:00
20.02.2023
UPDATE | Nach Warnungen vor möglichen Waffenlieferungen Chinas an Russland wirft Peking den USA vor, Desinformationen zu verbreiten. "Wir fordern die US-Seite auf, ernsthaft darüber nachzudenken, was sie selbst getan hat und etwas Konkreteres zu tun, um die Situation zu entschärfen und Friedensgespräche zu fördern", sagt ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums. Die USA sollten aufhören, andere zu beschuldigen. Washington, das selbst seit Beginn des Krieges ununterbrochen Waffen geliefert habe, sei nicht in der Position, Forderungen zu stellen oder Druck auf China auszuüben. 
Zuvor hatten sich die USA besorgt über mögliche Lieferungen gezeigt. Außenminister Antony Blinken berichtete im Fernsehsender CBS von Informationen, wonach China "in Erwägung zieht, tödliche Unterstützung" an Russland zu liefern. Auf Nachfrage, was er damit meine, antwortete Blinken: "Waffen, in erster Linie Waffen." Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn warnt indes vor einer Zuspitzung des Krieges durch chinesische Waffenlieferungen. "Das wäre eine Wende - und nicht zum Guten", sagt Asselborn im Deutschlandfunk.

10:41
20.02.2023
Die frühere Bundeskanzlerin Merkel ist nach Angaben der auf Desinformation spezialisierten russischen Trolle Wowan und Lexus auf ein inszeniertes Telefonat zum Ukraine-Konflikt reingefallen. Die kremlnahen Interviewer veröffentlichten Auszüge daraus. Merkels Büro in Berlin bestätigt der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass es ein Telefongespräch gab. "Ich kann ein Telefonat mit einem Anrufer bestätigen, der sich als der frühere (ukrainische) Präsident Petro Peroschenko ausgegeben hatte", teilt eine Sprecherin Merkels auf Anfrage der dpa mit.
Die Russen mit den Künstlernamen Wowan und Lexus legten mehrfach schon Prominente herein, indem sie sich mit falschem Namen ausgaben. "Das Telefonat fand am 12. Januar 2023 statt, unterstützt mit deutsch-ukrainischer Übersetzung des Sprachendienstes des Auswärtigen Amtes", heißt es in einer Stellungnahme von Merkels Büro. 

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