Letztes Update:
20230221020024

11:31
20.02.2023
Japan will der Ukraine mit weiteren 5,5 Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro) unterstützen. Das kündigt der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida an. Zudem plant Kishida für Freitag ein Online-Treffen mit den Partnern der Gruppe der G7 westlicher Wirtschaftsmächte. Hierzu wolle er auch den ukrainischen Präsidenten Selenskyj mit einladen, so Kishida laut japanischen Medien bei einem Treffen seiner regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) in Tokio.
Japan hat im Einklang mit dem Westen Sanktionen gegen Russland verhängt und unterstützt die Ukraine, liefert allerdings keine Waffen an das Land.

11:21
20.02.2023
Der Ausbau eines Kanals vom Donaudelta zum Schwarzen Meer in der Ukraine sorgt für Verstimmungen zwischen Bukarest und Kiew. Rumänien befürchtet - ebenso wie zahlreiche Umweltschutzorganisationen - dass der Bystre-Kanal das Ökosystem im Donaudelta bedroht. Deswegen wurde der ukrainische Botschafter in Bukarest ins rumänische Außenministerium einbestellt, berichten rumänische Medien.
Vorher hatte das ukrainische Infrastrukturministerium bekanntgegeben, dass man durch Ausbaggern die Tiefe des Bystre-Kanals von 3,9 Meter auf 6,5 Meter erhöht und dadurch dessen Schiffbarkeit verbessert habe. Angesichts blockierter Verkehrswege durch den russischen Angriffskrieg haben die ukrainischen Donau-Häfen als Transportwege an Bedeutung gewonnen.

11:04
20.02.2023
UPDATE | Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen ist US-Präsident Biden zu einem Besuch in der Ukraine eingetroffen. Vor einem angekündigten Besuch in Polen kam Biden mit seiner Delegation in der Hauptstadt Kiew an. Er traf auch Präsident Selenskyj. Während des Aufenthalts gab es Luftalarm. Kurz vor dem ersten Jahrestag des russischen Überfalls ist dies für Biden der erste Besuch in der Ukraine seit Kriegsbeginn. Aus Sicherheitsgründen wurde die Reise lange Zeit geheim gehalten. Selenskyj würdigt den Besuch Bidens "extrem wichtiges Zeichen der Unterstützung für alle Ukrainer". "Joseph Biden, willkommen in Kiew!", schreibt Selenskyj auf seinem Telegram-Kanal.
Biden selbst stellt dem von Russland angegriffenen Land weitere Unterstützung in Aussicht. Nach Angaben von mitgereisten Journalisten sagt er: "Ein Jahr danach hält Kiew Stand. Und die Ukraine hält Stand. Die Demokratie hält Stand." Putin habe gedacht, dass die Ukraine schwach sei und der Westen unterschiedlicher Meinung. "Er lag einfach völlig daneben. Den Beweis sieht man ein Jahr später hier in diesem Raum. Wir stehen zusammen", so Biden weiter. Er kündigt nach offiziellen Angaben des Weißen Hauses die Lieferung weiterer wichtiger Rüstungsgüter an. Es wurden aber keine einzelnen Waffensysteme genannt. 

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