Letztes Update:
20230221143834
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04:30
21.02.2023
Blick in die Auslandspresse: Den Besuch von US-Präsident Joe Biden in der Ukraine kommentiert die Wiener Zeitung Der Standard:

Mit dem Besuch in Kiew ist US-Präsident Joe Biden ein politischer Coup gelungen. (...) Biden brachte Waffenhilfe mit. Aber fast noch wichtiger war die symbolische Bedeutung, die sein Auftritt mitten in einem Kriegsgebiet vermittelte: Ein US-Präsident zeigt sich quasi als personalisierte Lebensversicherung des Landes. Das richtete sich natürlich an Moskau und an Peking, vor allem an Putin persönlich, der für den Fortgang des Krieges bzw. einen Waffenstillstand verantwortlich ist. Alle Spekulationen, wonach der Westen einknicken, die Ukraine aufgeben und Russland große Teile des Landes überlassen könnte, sind Wunschvorstellung. 04:30
21.02.2023

03:30
21.02.2023
Die Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff spricht sich gegen die Lieferung von Kampfflugzeugen an die Ukraine zum jetzigen Zeitpunkt aus. Das Risiko einer Eskalation sei zu hoch, sagt Deitelhoff, Leiterin des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt/Main, der Deutschen Presse-Agentur.
"Wir reden hier ja über Kampfflugzeuge, die dafür da sind, Bomben über feindlichen Stellungen abzuwerfen. Und diese Stellungen, von denen aus die Raketen auf die Ukraine abgefeuert werden, liegen mittlerweile vor allem auf russischem Territorium", so Deitelhoff. "Das heißt also: Wenn diese Flugzeuge für die Ukraine überhaupt sinnvoll sein sollen, dann müssen sie auf russisches Territorium und dort Stellungen ausschalten. Und dann ist die Frage: Was macht Putin dann?"

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