Letztes Update:
20230222020021

07:14
21.02.2023
Grünen-Chef Omid Nouripour lehnt die von Verteidigungsminister Pistorius geforderte Aufstockung des Verteidigungsetats um zehn Milliarden Euro jährlich nicht grundsätzlich ab. "Wir sind nicht dagegen", so Nouripour im ZDF-"Morgenmagazin". Nouripour fordert aber, dass Gelder, die ausgegeben werden, auch bei der Truppe ankommen und nicht in "merkwürdigen Projekten versinken, die am Ende keinen Sinn machen, nicht mehr Sicherheit bringen, aber Geld verbrennen". Das müsse sich ändern, betont Nouripour.
Für die Bundeswehr hatte Pistorius über den im vergangenen Jahr aufgelegten 100-Milliarden-Euro-Sondertopf hinaus nach Medienberichten für den Haushalt 2024 und die Etats der Folgejahre zehn Milliarden Euro zusätzlich für das Verteidigungsbudget gefordert.

06:21
21.02.2023
Der Krieg kostete die Weltwirtschaft nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr deutlich über 1,6 Billionen US-Dollar (1,5 Billionen Euro). "Gemäß einer IW-Schätzung dürfte die weltweite Wirtschaftsleistung im Jahr 2022 um deutlich über 1600 Milliarden US-Dollar niedriger ausgefallen sein, als es ohne die russische Invasion in der Ukraine der Fall gewesen wäre", heißt es nach einem Bericht der Rheinischen Post in der Studie. 2023 könnten sich die weltweiten Produktionsausfälle demnach auf nochmals rund eine Billion Dollar belaufen.
Als Rechen- und Schätzgrundlage dienten dem Blatt zufolge die Herbstprognosen des Internationalen Währungsfonds. Dazu seien die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 2022 und die Prognose für 2023 der ursprünglich erwarteten Entwicklung ohne den Krieg vom Jahresende 2021 gegenübergestellt worden. Der Krieg habe weltweit zu Liefer- und Produktionsstörungen geführt, zitiert das Blatt aus der Studie. Zudem seien die Energiepreise in die Höhe geschnellt. Die Inflation sei überall stark gestiegen und habe die Kaufkraft verringert.

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