Bei der jüngsten
russischen Angriffswelle in der Ukraine sind im Westen des Landes
mehrere Menschen getötet worden. In der Region Lwiw sei im Ort Solotschiw eine Rakete in einem Wohngebiet eingeschlagen, woraufhin ein Feuer ausgebrochen sei, teilte Gouverneur Maksym Kosyzkij am Morgen auf Telegram mit.
Mindestens fünf Menschen seien getötet worden - drei Männer und zwei Frauen, fügte er hinzu.
In der Hauptstadt
Kiew sprach Bürgermeister Vitali Klitschko von
mehreren Verletzten. Außerdem seien rund 40 Prozent der Kiewer infolge der Angriffe derzeit ohne Heizung, schrieb er auf Telegram. In einem Interview der
Bild-Zeitung sagte Klitschko zudem, Kiew sei sowohl mit Kampfdrohnen, als auch mit verschiedenen Raketentypen angegriffen worden. Dabei lobte er explizit die deutsche Militärhilfe: "
Dank deutscher Iris-T-Raketenabwehr konnten in Kiew
alle Angriffe bis auf einen abgewehrt werden, durch den kritische Infrastruktur beschädigt wurde." Kiews Militär-Verwaltungschef Serhij Popko teilte derweil mit, die
Russen hätten bei den Angriffen auch die
Hyperschall-Rakete "Kinschal" eingesetzt.