Letztes Update:
20230310020019

09:25
09.03.2023
Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hält die Munitionsknappheit in der Ukraine für ein Versagen der Partner des von Russland angegriffenen Landes. "Das war abzusehen und man hat nicht reagiert", sagt Röttgen im Deutschlandfunk. Dass die Europäer sowie die Verbündeten und Unterstützer der Ukraine diese absehbare Situation zugelassen haben, sei ein "absolutes Schwerversagen". Es gehe jetzt darum, die Munitionsknappheit durch Aufbringung aller Vorräte versuchen zu überbrücken und diesem Munitionsmangel Abhilfe zu leisten.

08:48
09.03.2023
Bei der jüngsten russischen Angriffswelle in der Ukraine sind im Westen des Landes mehrere Menschen getötet worden. In der Region Lwiw sei im Ort Solotschiw eine Rakete in einem Wohngebiet eingeschlagen, woraufhin ein Feuer ausgebrochen sei, teilte Gouverneur Maksym Kosyzkij am Morgen auf Telegram mit. Mindestens fünf Menschen seien getötet worden - drei Männer und zwei Frauen, fügte er hinzu.
In der Hauptstadt Kiew sprach Bürgermeister Vitali Klitschko von mehreren Verletzten. Außerdem seien rund 40 Prozent der Kiewer infolge der Angriffe derzeit ohne Heizung, schrieb er auf Telegram. In einem Interview der Bild-Zeitung sagte Klitschko zudem, Kiew sei sowohl mit Kampfdrohnen, als auch mit verschiedenen Raketentypen angegriffen worden. Dabei lobte er explizit die deutsche Militärhilfe: "Dank deutscher Iris-T-Raketenabwehr konnten in Kiew alle Angriffe bis auf einen abgewehrt werden, durch den kritische Infrastruktur beschädigt wurde." Kiews Militär-Verwaltungschef Serhij Popko teilte derweil mit, die Russen hätten bei den Angriffen auch die Hyperschall-Rakete "Kinschal" eingesetzt.

08:32
09.03.2023
Blick in die Auslandspresse | Zu den neusten Ermittlungen zur Beschädigung der Nordstream-Pipelines in der Ostsee schreibt die Wiener Zeitung Der Standard:

Unmittelbar nach den Anschlägen hatten viele Fachleute – aber auch einige Regierungen – im Westen vor allem Russland in Verdacht, Drahtzieher der Sabotage zu sein. Tatsächlich aber stand die These, Moskau habe seine eigenen Pipelines gesprengt, von Beginn an auf tönernen Füßen. Das mögliche Motiv – der Kreml habe damit die Angst der Deutschen vor einem kalten Winter schüren wollen – wirkte allzu konstruiert. Wohin die neuen Spuren tatsächlich führen, muss sich erst weisen. 'Proukrainisch' können westliche Geheimdienste sein oder auch russische Gegner von Wladimir Putins Kriegskurs. Auch eine False-Flag-Operation des Kreml, um die Ukraine zu diskreditieren, wäre denkbar. In Moskau sieht man sich jedenfalls bestätigt. Der Kreml hatte die Schuld stets von sich gewiesen – und darf nun einen kleinen Propagandaerfolg für sich verbuchen. 08:32
09.03.2023
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