Die
ukrainischen Truppen ziehen sich nach Einschätzung der US-Denkfabrik Study of War
klugerweise aus Sjewjerodonezk zurück, statt bis zum Ende zu kämpfen. Dies sei vernünftig, wenn auch schmerzhaft. Die Ukraine müsse
mit ihren
begrenzteren Ressourcen sparsam umgehen und sich darauf konzentrieren, kritisches Terrain zurückzugewinnen, anstatt letztlich nicht wichtigen Boden zu verteidigen. Die ukrainische Priorisierung von Gegenoffensiven und Verteidigungsoperationen habe die Russen unter anderem fast aus der Artillerie-Reichweite der Stadt Charkiw gedrängt. Insgesamt habe die Ukraine immer noch eine
gute Chance, den russischen Vormarsch zu stoppen und rückgängig zu machen.