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11:57
06.06.2022
UPDATE | Der Kreml kritisiert die Sperrung des europäischen Luftraums für Russlands Außenminister Sergej Lawrow nach dessen geplatzter Serbien-Reise als "feindliche Handlung". "Zweifellos können solche feindlichen Handlungen gegenüber unserem Land, gegenüber hochrangigen Vertretern unseres Landes gewisse Probleme verursachen und dazu führen, dass der Zeitplan dieser Kontakte um einige Zeit verschoben wird", so Kremlsprecher Dmitri Peskow laut der Nachrichtenagentur Interfax. Diese Maßnahmen könnten aber prinzipiell Russlands gute Beziehungen zu freundschaftlich gesinnten Staaten wie Serbien nicht zerstören, fügt er hinzu.
Lawrow kritisiert die Blockade seiner Reise als "ungeheuerlich". Die EU und die Nato versuchten, Serbien in der freien Wahl seiner Partner zu behindern, so Lawrow. "Serbien sollte die freie Wahl haben." Der Westen wolle den Balkan für sich, so wie er die Ukraine beanspruche. Lawrow kritisiert, dass die EU etwa im Fall der Ukraine ausschließlich auf jene Kräfte setze, die "allem Russischen den Krieg" erklärt hätten. Russland hatte seinen Krieg in der Ukraine auch damit begründet, dort die "russische Welt" vor ukrainischen Nationalisten zu schützen. Er will seinen serbischen Kollegen Nikola Selakovic bald in Moskau treffen.

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